Mobil vs. Standgerät: 1200 W oder 3000 W Diodenlaser?
Kaufberatung – Leistung & Business-Modell

Mobil vs. Standgerät Diodenlaser: 1200 W oder 3000 W?

Vergleich von Leistung, Dauerbetrieb, Platzbedarf und ROI – welcher Diodenlaser passt zu Ihrem Business-Modell?

Mobil vs. Standgerät Diodenlaser – diese Entscheidung bestimmt Ihr Business-Modell. Das mobile 1200 W Gerät ist kompakt, günstig und flexibel. Das 3000 W Standgerät liefert maximale Geschwindigkeit und Dauerbetrieb. Beide nutzen dieselbe Technologie (3 Wellenlängen, Saphir-Kühlung), aber sie passen zu unterschiedlichen Studio-Konzepten. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wann das kompakte 1200 W Mobilgerät reicht und wann sich das kraftvolle 3000 W Standgerät amortisiert. Die Frage Mobil vs. Standgerät Diodenlaser ist keine Technik-Frage, sondern eine Business-Rechnung.

Kern-Frage: Gründen Sie gerade oder skalieren Sie bereits? Die Antwort auf Mobil vs. Standgerät Diodenlaser bestimmt Ihre Wahl.
Mobil vs Standgerät Diodenlaser Vergleich
Mobil vs. Standgerät Diodenlaser: 1200 W oder 3000 W?Mobile und stationäre Diodenlaser unterscheiden sich vor allem in Leistung und Einsatzbereich. Während 1200-W-Geräte auf Flexibilität ausgelegt sind, bieten 3000-W-Standgeräte mehr Effizienz und kürzere Behandlungszeiten.

Inhaltsverzeichnis

Mobil vs. Standgerät Diodenlaser: Leistung (Watt) & Technologie

Beim Vergleich Mobil vs. Standgerät Diodenlaser müssen wir zuerst mit einem häufigen Missverständnis aufräumen: Systemleistung vs. Handstückleistung. Viele Hersteller werben mit „4500 W" oder „6900 W" – gemeint ist aber die gesamte System-Leistung. Entscheidend ist nur die optische Leistung am Handstück.

Das Mobile Gerät (1200 W)

Leistung: Liefert 1200 W optische Leistung am Handstück (Gesamtsystem ca. 3000 W).

Bedeutung: Das ist stark genug für professionelle, dauerhafte Ergebnisse. Es ist kein Heimgerät, sondern ein vollwertiger Diodenlaser in kompakter Bauweise. Beim Vergleich Mobil vs. Standgerät Diodenlaser punktet das Mobilgerät mit Flexibilität.

Technik: Nutzt ebenfalls den 3-Wellen-Mix (755/808/1064 nm), steht dem Großen in der Wirksamkeit pro Schuss also kaum nach – feuert nur langsamer bei hoher Energie.

Das Standgerät (3000 W)

Leistung: Liefert massive 3000 W optische Leistung am Handstück (Gesamtsystem 4500 W).

Bedeutung: Diese Power ermöglicht es, hohe Energiemengen (Joule) mit hoher Frequenz (Hz) zu kombinieren. Im Vergleich Mobil vs. Standgerät Diodenlaser gewinnt das Standgerät bei Geschwindigkeit.

Der „Speed-Faktor": Durch die hohe Wattzahl bricht die Energie auch im schnellen Gleitmodus (SHR) nicht ein. Behandlungen sind bis zu 40 % kürzer, da große Areale (Rücken, Beine) in Rekordzeit bearbeitet werden.

Fazit: Beide Geräte nutzen dieselbe Technologie (3 Wellenlängen, Saphir-Kühlung). Bei Mobil vs. Standgerät Diodenlaser liegt der Unterschied in der Geschwindigkeit, nicht in der Wirksamkeit pro Schuss.

Kühlung & Dauerbetrieb: Der Stress-Test im Vergleich Mobil vs. Standgerät

Das ist der wichtigste Unterschied beim Vergleich Mobil vs. Standgerät Diodenlaser. Beide kühlen die Haut perfekt – aber das Standgerät hält länger durch.

Gemeinsamkeit: Saphir-Kontaktkühlung bis -16 °C

Beide Geräte nutzen eine Saphir-Kontaktkühlung bis -16 °C. Das macht die Behandlung für den Kunden schmerzarm („Anästhesie durch Kälte") und erlaubt hohe Energien ohne Verbrennungsrisiko.

Mobilgerät (1200 W)

Kühlsystem: Geschlossener Wasserkreislauf (kleinerer Tank).

Limit: Ideal für Studios mit normaler Frequenz oder mobile Einsätze. Bei 10 Ganzkörperbehandlungen am Stück ohne Pause muss das Wasser eventuell abkühlen (Physik des kleineren Volumens).

Praxis: Für 3–5 Kunden pro Tag perfekt. Bei Hochbetrieb (>8 Kunden/Tag) kann es an seine Grenzen kommen.

Standgerät (3000 W)

Kühlsystem: TEC + Luft + Wasser + Halbleiter + großes Volumen.

Vorteil: Gebaut für den 24-Stunden-Dauerbetrieb. Das Gerät überhitzt auch nicht, wenn Sie von 8:00 bis 20:00 Uhr durchgehend lasern.

Geräuschpegel: Oft leiser im Betrieb, da größere Lüfter langsamer drehen können („Besonders geräuscharmer Betrieb").

Fazit Mobil vs. Standgerät: Wenn Sie mehr als 5 Laser-Kunden pro Tag haben, brauchen Sie das 3000 W Standgerät. Sonst reicht das 1200 W Mobilgerät.

Platz & Flexibilität: Raumkonzept bei Mobil vs. Standgerät

Mobilgerät (Space-Saver)

Maße: Kompakt, passt auf einen Tisch oder Rollwagen.

Szenario: Perfekt für mobile Dienstleister (Hausbesuche), kleine Kabinen oder als Zweitgerät in großen Studios.

Option: Es gibt einen passenden Trolley (Rollständer), um es im Studio zu bewegen.

Gewicht: Leicht genug für den Transport im Auto.

Standgerät (Prestige-Objekt)

Optik: Ein großer Tower (Standgerät) wirkt auf Kunden oft „professioneller" und rechtfertigt optisch höhere Behandlungspreise.

Display: Großes 12-Zoll Touch-Display (vs. meist kleinerem Display beim Mobilen) für einfachere Bedienung.

Standort: Braucht einen festen Platz in der Kabine – nicht für mobile Einsätze gedacht.

Tipp: Wenn Sie Hausbesuche anbieten oder mehrere Standorte haben, ist beim Vergleich Mobil vs. Standgerät Diodenlaser das 1200 W Mobilgerät Ihre einzige sinnvolle Option.

Wirtschaftlichkeit & ROI: Zahlen & Amortisation bei Mobil vs. Standgerät

Hier entscheiden Sie über den Geldbeutel. Beim Vergleich Mobil vs. Standgerät Diodenlaser amortisieren sich beide Geräte – aber unterschiedlich schnell.

Der Einsteiger: Mobil (1200 W)

Investition: 5.500 €.

Break-Even: Extrem schnell. Bei 100 € pro Sitzung ist das Gerät nach 55 Behandlungen bezahlt. Bei Paketverkäufen (z.B. 6er Kur à 600 €) reichen ca. 10 Kunden für den ROI.

Strategie: Risikominimierung. Starten Sie hiermit, wenn Sie neu gründen. Sie können später auf das Standgerät upgraden oder das Mobilgerät als Zweitgerät behalten.

Der Skalierer: Standgerät (3000 W)

Investition: 13.500 €.

Vorteil: Zeit ist Geld. Wenn Sie pro Rückenbehandlung 10 Minuten sparen (dank 3000 W & großem Spot 12×40 mm), können Sie am Tag 2 Kunden mehr bedienen.

Rechnung: 2 zusätzliche Kunden/Tag × 100 € × 20 Tage/Monat = 4.000 € Mehrumsatz/Monat. Das Gerät ist nach 3–4 Monaten amortisiert.

Strategie: Umsatzmaximierung. Lohnt sich, sobald Sie mehr als 3–4 Laser-Kunden pro Tag haben.

Fazit Mobil vs. Standgerät: Das Mobilgerät amortisiert sich schneller (niedrigere Anschaffung), das Standgerät steigert den Stundenumsatz massiv (höhere Kapazität).

Mobil vs. Standgerät Diodenlaser: Direkter Vergleich

Feature Mobil (1200 W) Standgerät (3000 W)
Preis 5.500 € (Günstiger Einstieg) 13.500 € (Profi-Invest)
Leistung (Handstück) 1200 Watt 3000 Watt (High-Power)
Wellenlängen 3 (755/808/1064 nm) 3 (755/808/1064 nm)
Kühlung Saphir (-16 °C) Saphir (-16 °C) + TEC High-Capacity
Dauerbetrieb Gut (mit Pausen) Exzellent (24h nonstop)
Spotgröße 12 × 23 mm Bis 12 × 40 mm (schneller)
Zielgruppe Gründer, Mobil, Zweitkabine High-Traffic Studios, Kliniken
Amortisation Ab ca. 10–15 Kunden (Pakete) Ab ca. 25–30 Kunden (Pakete)

Kaufentscheidung Mobil vs. Standgerät: Für wen lohnt sich was?

Wählen Sie das 1200 W Mobilgerät, wenn:

  • Sie gerade starten und Ihr Budget unter 10.000 € liegt.
  • Sie Behandlungen an verschiedenen Orten anbieten (Hausbesuche, Pop-up-Events).
  • Sie eine kleine Kabine haben oder das Gerät als Zweitgerät nutzen wollen.
  • Sie maximal 3–5 Laser-Kunden pro Tag behandeln.
  • Sie schnellen ROI wollen (10–15 Kunden reichen zur Amortisation).

Wählen Sie das 3000 W Standgerät, wenn:

  • Sie ein bestehendes Studio mit hohem Durchlauf haben (>3–4 Laser-Kunden/Tag).
  • Sie maximale Geschwindigkeit wollen (bis zu 40 % kürzere Behandlungszeiten).
  • Sie im Premium-Segment arbeiten (der Tower rechtfertigt höhere Preise).
  • Sie 24-Stunden-Dauerbetrieb brauchen (Marathon-Tage ohne Überhitzung).
  • Sie bereit sind, in höhere Kapazität zu investieren, um den Stundenumsatz zu steigern.
Profi-Tipp Mobil vs. Standgerät: Viele erfolgreiche Studios starten mit dem 1200 W Mobilgerät, bauen Kundenstamm auf und upgraden nach 6–12 Monaten auf das 3000 W Standgerät. Das Mobilgerät wird dann zum Zweitgerät oder für mobile Einsätze genutzt.

Sie wollen mehr über professionelle Laserhaarentfernung erfahren? Besuchen Sie unseren Partner-Ratgeber bei Timeless Glanz für detaillierte Behandlungsstrategien.

Wenn Sie Ihr Studio ganzheitlich aufbauen wollen, kombinieren Sie Ihren Diodenlaser mit weiteren Geräten: Hydra Dermabrasion als Door-Opener, RF-Microneedling für High-Margin-Behandlungen oder DPL/IPL für Akne und Anti-Aging.

Häufige Fragen – Mobil vs. Standgerät Diodenlaser

Mobil vs Standgerät Diodenlaser unterscheiden sich in Leistung, Dauerbetrieb und Platzbedarf. Das mobile 1200 W Gerät ist kompakt und günstig (5.500 €), das 3000 W Standgerät bietet höhere Geschwindigkeit und 24h-Dauerbetrieb (13.500 €).

Ja, absolut. 1200 W optische Leistung am Handstück ist stark genug für dauerhafte, professionelle Ergebnisse. Es nutzt denselben 3-Wellen-Mix (755/808/1064 nm) wie das Standgerät.

Für Gründer (Budget unter 10.000 €), mobile Dienstleister (Hausbesuche), kleine Studios oder als Zweitgerät. Es amortisiert sich extrem schnell (ca. 10–15 Kunden bei Paketverkäufen).

Für Studios mit hohem Durchlauf (>3–4 Laser-Kunden pro Tag). Die Zeitersparnis durch 3000 W Power und große Spots (12×40 mm) steigert den Stundenumsatz. Im Vergleich Mobil vs Standgerät amortisiert sich das Standgerät durch höhere Kapazität schnell.

Ja, aber mit Einschränkungen. Es eignet sich für normale Studio-Frequenz (3–5 Kunden/Tag). Bei 10+ Ganzkörperbehandlungen ohne Pause braucht das Kühlsystem kurze Pausen. Das 3000 W Standgerät ist für 24-Stunden-Dauerbetrieb ausgelegt.

Ratgeber „Mobil vs. Standgerät Diodenlaser: 1200 W oder 3000 W" – Teil der Kaufberatung bei Diodenlaser Deutschland.